Jonas Burgert
Schmiege
2016
Oil on canvas
90 × 80 cm

Photo:  Lepkowski Studios

Hälfte Schläfe

Opening
08 Sep 2016, 6 – 9 pm
 

DE

In Jonas Burgerts vierter Einzelausstellung in der Produzentengalerie Hamburg werden mit »Hälfte Schläfe« neue Arbeiten des Künstlers präsentiert.

Hierbei bildet ein weibliches Porträt die Grundlage der konzeptuellen Ausstellung. In 16 unterschiedlichen Figurationen verkörpert die Porträtierte durch einzelne Attribute, wie etwa die für Burgert typischen Bänder, immerwährend neue Charaktere, die den Betrachter von allen Seiten in entrückter Pose durchdringen. Darüber hinaus vermag es der Künstler über den Einsatz von Farbe und Licht die Figuren zu ‚beleben‘ und in individuelle Stimmungswelten zu versetzen. Hierbei baut sich die atmosphärische Wirkung aus dem Kontrast warmer und erdiger Töne auf, die in Spannung zu den hellen und dominanteren Farben stehen, oftmals als Akzente gesetzt, und damit – wie Burgert es selbst nennt – zum ‚Subtext‘ des Bildes beiträgt, die jedes mal ein anderes Klima bilden.
In kraftvoller Intensität sind die Brust- und Schulterbildnisse komponiert und werden so zum Kommunikationsmedium transformiert. Was von Hälfte Schläfe bleibt, ist die Spur einer Empfindung, die man im eindringlichen Austausch mit den einzelnen Figuren erahnen kann.

ENG

With Jonas Burgert’s forth solo show Hälfte Schläfe Produzentengalerie Hamburg presents new works by the artist.

Here, one female Portrait forms the base of the conceptual exhibition. In a variety of 16 different figurations the portrayed woman perpetually embodies new characters through several attributes, such as Burgert’s typical ribbons. In enraptured poses they penetrate the viewer from all sides. Through the use of colour and light the artist enlivens the figures and creates individual emotional worlds. The atmospheric effect is built up through the contrast of warm and earthy coloures, which are in tension with bright and more dominant coloures, oftentimes to set emphasis. In doing so,this contributes – as Burgert himself calls it the subtext of the image – which constitutes the climate.

The half-length portraits are composed in a strong intense manner and thus transformed in a medium of communication. What remains from Hälfte Schläfe is a trace of a sense, which one may experience through the interaction with the characters.